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Businessplan mit Finanzierungskonzept
Ob Schreinerei, Teeladen, eine kleine EDV-Agentur - die Welt der Firmengründungen ist sehr vielfältig. Immer dann, wenn eine Geschäftsidee konkret in ein Gründungsvorhaben umgesetzt werden soll, wird ein Businessplan benötigt. Dabei ist es egal, wie umfangreich das Gründungs-vorhaben ist. Wenn jemand ein Blumengeschäft eröffnet, benötigt die Person genauso einen Geschäftsplan wie wenn ein neues Produktionsverfahren entwickelt wurde. Die Fragen sind die Gleichen. Der Businessplan (dt. Geschäftsplan) ist eine schriftliche Zusammenfassung eines unternehmerischen Vorhabens. Der Gründer der Unternehmung hat so genannte Freiheitsgrade, die häufig auch als Entscheidungsprobleme bezeichnet werden und Teil des Businessplanes sind. Professionelle Unternehmen, die unter anderem bei der Gründung von Unternehmen behilflich sind, sind Unternehmensberatungen, Wirtschaftsprüfer und die Industrie- und Handelskammer (IHK). Basierend auf einer Geschäftsidee werden im Businessplan das geplante Vorhaben und die Ziele dargestellt, die mit der Produktion, dem Vertrieb und der Finanzierung eines Produktes oder einer Dienstleistung verbunden sind. Zudem muss er alle betriebswirtschaftlichen und finanziellen Aspekte eines Vorhabens beleuchten. Der Plan ist Ausgangspunkt für jedes Controlling. Jeder Schritt kann nachvollzogen werden. Jede Abweichung bedarf einer Bewertung und einer eventuellen Anpassung des Planes. Bei Schieflagen können frühzeitig entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden. Welche Kapitel- oder Bestandteile ein Geschäftsplan exakt enthalten soll, hat bisher noch niemand eindeutig definiert. Durch viele amerikanische Vorbilder, Risikokapitalgeber und Unternehmensberatungen haben sich die Vorstellungen von Banken oder öffentlichen Fördereinrichtungen in den letzten Jahren ein Art „Standard“ eines Businessplanes herausgebildet. Der Businessplan dient der Prüfung auf Tragfähigkeit des Gründungsvorhabens. Geprüft werden die Voraussetzungen, welche der Gründer zur Basis seiner Entscheidung macht, sowie insbesondere die Rentabilitätsvorschau. Die Stellungnahme einer fachkundigen Stelle ist quasi ein Zertifikat für die Plausibilität des Gründungskonzepts. Keinesfalls ist damit eine Garantie auf Erfolgswirksamkeit verbunden. Generell gilt, je kürzer der BusinessplanBusinessplan ist, desto besser. Der Businessplan sollte nicht zu umfangreich erstellt werden, da in den meisten Fällen keine Zeit zum durchsehen ist und somit wichtige Aspekte übersehen werden könnten.
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